Ein Hamburger Anwalt und die Sprache des “Dritten Reiches”
By Salazar Slytherin • Nov 8th, 2007 • Category: AnwälteVorgeschichte:
Der hamburger Rechtsanwalt, Rolf K. (Name ist dem Betreiber bekannt), erhielt vor einiger Zeit ein unerwünschtes Werbefax.
Seine Beschwerde beim vermeintlichen Versender erfolgte dann prompt - ebenfalls per Fax folgenden Inhalts:
Zitat: “Werbetreibende und solche Typen wie Sie sollte man zerquetschen, wie lästige Insekten”.
Der Empfänger des Faxes staunte nicht schlecht über diese Wortwahl, und beantwortete seinerseits das anwaltliche Fax, indem er es handschriftlich mit dem Kommentar
“Bitte unterlassen Sie es in Zukunft uns NAZI-Propaganda zuzufaxen!”
versah, und es danach an den Rechtsanwalt zurückfaxte.
Nun reagierte der Rechtsanwalt mit einer Strafanzeige, denn er fühlte sich durch den Kommentar des Kontrahenden beleidigt!
Stellungnahme:
Sehr geehrter Herr Rechtsanwalt, haben Sie eigentlich jedwedes Schamgefühl verloren?
In Deutschland wurden vor nicht allzu langer Zeit 6 Millionen Juden - nachdem sich zuvor eine Sprache wie die Ihrige im Land etabliert hatte - ‘zerquetscht’, wie sie es nennen. Haben Sie das vergessen? Gerade ein Rechtsanwalt sollte sich seiner Wortwahl doch bewusster sein als der “Normalsterbliche”.
Überlegen Sie also lieber vorher etwas länger, was und wie Sie es sagen. Anstatt aber über den berechtigten Kommentar ihres Kontrahenden nachzudenken, erstatten Sie sogar noch eine Strafanzeige wegen Beleidigung!
Eigentlich sollten Sie es sein, der wegen Verbreitung nationalsozialistischen Gedankengutes vor den “Khadi” gehörte, und nicht derlenige, der Sie angeblich beleidigt hat.
Wir werden beobachten und berichten, wie sich der Fall entwickeln wird!
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Dem müsste man eigentlich seine Zulassung als Anwalt entziehen.
Vielleicht ist das der Anwalt von Eva Herrm.? äh Eva Braun, Tschuldigung!